10 Fakten über

Mietwagenrundreisen.

Einführung:

Costa Rica ist so beliebt bei vielen Naturfreunden, da das Phänomen des Massentourismus hier nicht existiert. Das eigene Abenteuer, die eigene Geschwindigkeit mit dem eigenen Mietwagen ist eine ganz neue und einzigartige Erfahrung. Doch was muss man bei einer Mietwagenreise durch Costa Rica eigentlich beachten? Bella Aventura verrät Ihnen die 10 wichtigsten Insiderinformationen.

1. Requisiten für das Mieten:

Das Mieten eines Autos in Costa Rica ist nicht kompliziert. Grundsätzlich kann man sich ab 21 beziehungsweise 23 Jahren (abhängig von der jeweiligen Firma) einen Wagen für seinen Urlaub ausleihen. Einzige Voraussetzung hierfür: Mindestens zwei Jahre Führerschein, der zum Zeitpunkt der Reise noch mindestens 3 Monate gültig ist. Außerdem wird eine Kreditkarte benötigt.

2. Allrad oder nicht?

Grundsätzlich können wir einen Allradwagen nur empfehlen. Die Hauptstraßen Costa Ricas sind zwar gut ausgebaut, die Situation auf den Nebenstraßen ist allerdings nicht mit den europäischen Standards zu vergleichen. Außerdem werden Sie im Rahmen Ihres persönlichen Abenteuers sicherlich den ein oder anderen Bach durchqueren müssen oder den einzelne Schotterwege bezwingen. Da ist ein hoher Allradwagen einfach am besten geeignet und Sie müssen sich nicht den Kopf zerbrechen, wenn es um unbefestigte Straßen geht.

3. Vor der Abfahrt.

Bei der Abholung des Autos gibt es ein paar Dinge zu beachten. Nach dem ganzen bürokratischen Teil wird der Leihwagen von einem Mitarbeiter zusammen mit Ihnen auf Schäden überprüft. Hier ist es wichtig, dass Sie alle bereits vorhandenen Kratzer, Steinschläge oder Ausbesserungen melden und verzeichnen lassen. So umgehen Sie, dass Sie bei der Abgabe fälschlicherweise ein böses Erwachen erwartet und bereits vorhandene Schäden auf Ihre Kappe gehen. 

Dann bekommen Sie Ihre Schlüssel und das Abenteuer in Costa Rica kann beginnen!

4. Straßenverhältnisse.

Wie bereits erwähnt, sind die Straßenverhältnisse in Costa Rica nicht so gut wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Sicherlich werden Ihnen Unebenheiten oder auch Schlaglöcher unterkommen. Vor allem abseits der relativ gut ausgebauten Hauptstraßen sollten Sie hierauf vorbereitet sein. Vorausschauend fahren ist hier also zu empfehlen! So vermeiden Sie auch, dass am Ende Ihres Aufenthaltes Schäden auf Ihr Konto gehen.

5. Verhalten auf der Straße.

Grundsätzlich ist man mit einem europäischen Führerschein gut für den costaricanischen Straßenverkehr ausgestattet. Trotzdem gibt es ein paar Gewohnheiten der Costaricaner, die Ihnen vielleicht unterkommen werden. Hier die wichtigsten davon:

  • Einfädeln (lassen) und Bedanken: Sie werden feststellen, dass die Ticos eher aufeinander achten, als strikt den Verkehrsregeln zu folgen. Trotzdem sollte man sich nicht immer blind darauf verlassen. Vorausschauend fahren ist auch hier der Schlüssel zu entspannten Autofahrten. Zum Einfädeln öffnen die Ticos bei dichtem, zähfließendem Verkehr zum Beispiel oftmals das Fenster und Winken mit der Hand kurz nach draußen, um dem folgenden Fahrer zu signalisieren, dass man die Fahrspur wechseln möchte. Auch kommt es häufig vor, dass Autofahrer auf der rechten Spur schneller fahren und deshalb rechts überholen. Doch wie sonst auch, sind Ticos im Straßenverkehr sehr freundlich. Bedanken gehört hier immer mit dazu. Um das zum Ausdruck zu bringen hupen sie entweder zwei- bis dreimal schnell hintereinander oder machen nach dem Einfädeln die Warnblinkanlage für ein paar Sekunden an. Versuchen Sie das doch auch mal. Bei den anderen Autofahrern kommt das immer gut an!
  • Die Warnblinkanlage – Ein Multifunktionswerkzeug: Wie schon erwähnt, wird die Warnblinkanlage häufig und gerne zum Bedanken benutzt. Doch in Costa Rica verbergen sich hinter der Warnblinkanlage noch ein paar andere Nutzen. Zum einen wird die Warnblinkanlage dafür verwendet, den anderen Verkehrsteilnehmern zu signalisieren, dass man einparkt oder gerade einen Parkplatz sucht. Auch, wenn man „nur mal schnell“ am Straßenrand anhält, um eine schnelle Besorgung zu erledigen, kommt die Warnblinkanlage zum Einsatz. 
  • Geschwindigkeitsbegrenzung: In Costa Rica ist es normalerweise üblich, dass innerorts eine Beschränkung von maximal 40 Stundenkilometer, außerorts maximal 100 Stundenkilometer gilt. Oftmals gilt unter anderem vor Schulen eine reduzierte Geschwindigkeit. Festgelegt wir diese entweder durch Straßenschilder oder durch Markierungen auf der Straße. Auch wenn dies in den Augen vieler Ticos eher als Empfehlung gilt, sollten Sie sich als Tourist stets an die Beschränkungen halten, um Strafzettel und Unfälle zu vermeiden.
  • Peaje – die costaricanische Maut: Auf den Hauptadern, die durch das Land führen, werden Sie immer wieder auf Mautstellen treffen. Hier werden kleine Beträge für die Benutzung der Schnellstraße verlangt. Bitte immer Kleingeld, am besten in Münzen, dabeihaben. Kartenzahlung wird hier nicht akzeptiert. Reihen Sie sich in die Schlangen der Schalter ein, auf deren Schild „VIA MANUAL“ angezeigt wird. Der jeweilige Betrag ist immer schon ein paar hundert Meter vor der Station auf einem großen Straßenschild angegeben

6. Verkehrsregeln (Land/Stadt).

Besonders in den Städten kann das Autofahren für Europäer zuerst etwas überfordernd wirken. Doch mit dem ein oder anderen Tipp kommt man gut durch die Straßen. Besonders wichtig zu wissen ist hier, dass viele der Straßen Einbahnstraßen sind. Gültig ist hier allerdings nicht die europäische Regel „Rechts vor Links“, sondern „Avenidas“ vor „Calles“. Hat man keine Vorfahrt, ist die Kreuzung mit dem Wort „Alto“ gekennzeichnet. Häufig ebenfalls auf dem Boden. Wie immer ist hier besonders wichtig, aufmerksam zu sein und es lieber ein bisschen langsamer angehen zu lassen. Beim Abbiegen muss vor allem auf Motorräder achtgegeben werden. Die schlängeln sich gerne mal, sowohl rechts als auch links, an den Autos vorbei. 

Überlandfahrten hingegen sind unspektakulär, solange man sich an die Vorschriften hält. Genießen Sie die unbekannten Landschaften und halten Sie als Beifahrer Ausschau nach einzigartigen Tieren, die sich in der Natur verstecken. 

7. Was tun bei… einer Planne?

Bei einer Panne melden Sie sich am besten zuerst bei uns, da wir die Reise für Sie organisiert haben und Ihnen bei der Kontaktaufnahme mit Ihrem Mietwagenanbieter am besten behilflich sein können. Wir werden den Kollegen alle nötigen Daten weitergeben und Ihnen zur Seite stehen.

Was tun bei einem Unfall?

Auch bei einem Unfall melden Sie sich am besten sofort bei uns. Außerdem ist sehr wichtig, dass Sie den Unfallwagen unter keinen Umständen bewegen bis die Polizei vor Ort ist. Sonst verlieren Sie den Versicherungsschutz. Außerdem empfehlen wir, die Situation mit möglichst detailreichen Fotos zu dokumentieren. 

Wir wollen Sie darauf hinweisen, Strafen, die von der Verkehrspolizei ausgestellt werden, nicht bar zu bezahlen. Lassen Sie sich immer ein Ticket geben. Abgerechnet wird von der Mietwagenfirma bei Abgabe des Wagens. So beugen Sie Korruption vor.

8. Sicherheit (Nachtfahrt/Parken).

Vermeiden Sie, so gut es geht, Nachtfahrten. Zum einen sind Straßen häufig nicht so gut beleuchtet, zum anderen können Fahrzeuge, die nicht über ausreichendes Licht verfügen schnell zur Gefahr werden. Sollte eine Nachtfahrt unumgänglich sein, dann fahren Sie vorsichtig.

Wenn Sie den Wagen parken, achten Sie darauf, lediglich überwachte Parkplätze zu nutzen. So verringern Sie das Risiko, dass der Wagen aufgebrochen wird. Außerdem empfehlen wir Ihnen, keine Wertsachen sichtbar im Auto zurück zu lassen. Grundsätzlich ist es sogar empfehlenswert, jegliche Gegenstände aus dem Fahrzeug mitzunehmen. So beugen Sie unangenehmen Zwischenfällen wie aufgebrochenen Autotüren und entwendeten Gegenständen vor.

9. Abgabe.

Bei der Abgabe überprüft der jeweilige Mitarbeiter mit Ihnen gemeinsam das Auto noch einmal auf mögliche Schäden. Sollte es hierbei keine Probleme geben, können Sie das Auto abgeben und die verbleibenden Tage Ihres Urlaubs genießen.

10. Unser Tipp: Adobe

Seit vielen Jahren arbeiten wir mit Adobe zusammen. Ein Verhältnis geprägt von Vertrauen und Qualität, das uns davon überzeugt, dass Adobe die beste Alternative für Ihre entspannte Mietwagenrundreise in Costa Rica ist. Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam Ihre perfekte Mietwagenrundreise zu gestalten!

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